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  • AutorenbildAnja Kowalski

Positives Denken durch Kampfkunst


Wenn Du an Kampfkunst denkst, was ist da Dein allererster Gedanke? Genau, viele denken an Kampf, Hauen, Ringen, Kloppen, vielleicht an Selbstverteidigung oder auch Wettkämpfe.. Was denkst Du? Kampfkunst ist soviel mehr als das. Vielleicht ist zunächst einmal die Unterscheidung zwischen Kampfkunst und Kampfsport wichtig, jedoch nicht eindeutig beschrieben. Viele Internetseiten beschäftigen sich mit den Definitionen, jedoch können wir grob festhalten, dass sich die Kampfkünste der Tradition, der Etikette und eher dem Weg als Ziel verpflichten, während beim Kampfsport eher der Wettkampf im Vordergrund steht. Wie gesagt, es gibt auch Mischformen bei etwa 3000 verschiedenen Kampfstilen weltweit.

Doch Kampfkunst und Positives Denken wird wohl weniger in Verbindung gebracht, auch das ist ein MehrWert den Du dabei entdecken kannst. Da ich aus dem Aikido komme (japanische Kampfkunst), in der es absolut keine Wettkämpfe gibt und sowohl die Tradition als auch die Philosophie dahinter weiterhin von den vielen Aikido-Dojo gepflegt und gelebt wird, möchte ich meine Erfahrungen aus diesem Bereich weitergeben. Ich möchte hier nicht auf die einzelnen Techniken eingehen, sondern eher auf die positiven Aspekte für Dein Wachstum und Deine Persönlichkeitsentwicklung. Es gibt im World Wide Web unzählige Einträge, wie wir besser und positiver Denken können und die Bücherwelt ist voll von tollen und nützlichen Ratgebern. Ich selbst habe schon viele davon, aus beruflichem und persönlichem Interesse gelesen und habe großartige Tools und Skills mitgenommen.

Warum wollen wir überhaupt positiver Denken? Weil wir damit ein großes Stück Freiheit erlangen können, die Welt mit anderen Augen sehen und unfassbare positive lebensverändernde Dinge erreichen und erleben dürfen. Was ist Dein erster Gedanke, wenn Dein Wecker klingelt? Juhu, endlich starte ich in den Tag oder eher, oh nein, wieder ein Tag voller Arbeit, da möchte ich lieber liegen bleiben? Dabei ist jeder Tag so kostbar, denn wir wissen nicht, wie viele wir noch geschenkt bekommen.

Wie würde Dein Tag aussehen, wenn Du Dich jeden Tag freuen würdest in den Tag zu starten? Würdest Du bis Mittags liegen bleiben, wenn es Dein letzter Tag wäre? Was hat das nun mit Aikido zu tun. Eine Menge. Positives Denken und Fühlen, hat viel mit dem eigenen Körper zu tun. Eine aufrechte Körperhaltung erlaubt es fast gar nicht, sich deprimiert zu fühlen. Hebe den Kopf und stolziere mal wie eine Königin oder ein König umher, wie fühlt sich das an? Welche Emotion kommt da bei Dir auf? Was fühlst Du jetzt? Stolz und Freude oder eher Traurigkeit? Jetzt fange an zu tanzen, Dich zu bewegen, ja genau in dieser aufrechten Körperhaltung, wie fühlst Du Dich jetzt? Großartig oder? Genau das sind die kleinen Ansätze, die ich Dir in diesem Blog weiterhin mitgeben möchte. Ein gutes Gefühl, eine Idee davon, wie der Körper die Psyche beeinflussen kann und nicht nur umgekehrt. Diese Erkenntnis hat auch die modernen Kognitionswissenschaft gemacht und wird im Embodiment ausführlich behandelt. Die Wechselwirkung zwischen Psyche, Körper und Umwelt. Nun strecke Dich und laufe los, wie eine Königin oder ein König... Ach übrigens, es gibt jetzt auch einen Podcast von mir und Jörg, hört doch mal rein und schreibt uns, wie es Euch gefallen hat.

Eure Anja

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